Die Arbeit im Schulwald steht auch in Corona-Zeiten nicht still!

Die Arbeit im Schulwald steht auch in Corona-Zeiten nicht still!

Die Bäume und Sträucher wachsen und gedeihen: Waren die Pflanzen bis zur schulischen Corona-Auszeit noch etwa kniehoch, sind sie nun teilweise schon größer als die meisten von uns.

Schmetterlinge, Rebhühner, Grashüpfer und viele andere Tiere sind während der wöchentlichen Arbeit von Frau Metzing in unserem Schulwald zu beobachten. Um eine bessere Übersicht des gesamten Schulwald-Areals zu erzielen, wurden acht Planquadrate erstellt und mit entsprechenden Farben gekennzeichnet. So können wir die jeweiligen Pflanzkreise schneller mit ihren Baumarten wiederfinden und auch die erhobenen Daten besser zuordnen. Bei großer und langanhaltender Trockenheit haben wir jetzt auch die Möglichkeit selbstständig zu wässern. Da es immer wieder regnet, ist es derzeitig nicht nötig.

Seit 1. Juli sind dann auch endlich wieder Schüler und Schülerinnen im Schulwald. Der 12er-Biologie gA-Kurs von Frau Rieder und der 12er Biologie eA-Kurs von Herrn Heinicke haben dort passend zu ihrem Unterrichtsthema „Das Ökosystem Wald“  wissenschaftlich gearbeitet. Die Datenerhebungen der abiotischen Faktoren standen im Mittelpunkt. Unter anderem haben SchülerInnen die Lufttemperaturen, relative Luftfeuchte, Bodentemperatur, der pH-Wert und der Kalkgehalt des Bodens, die Bodenhorizonte, der Niederschlag, die Bewölkung und die Windrichtung in den einzelnen Pflanzkreisen gemessen.

Falls Ihr Lust habt beim Schulwald zwischen Präsenzunterricht und Homeschooling mit zu helfen, freut sich Frau Metzing über eine Mail von Euch: nicole.metzing@igs-wunstorf.de

© Foto: Nicole Metzing